{Rosenzucht sowie Vermehrung von Rosen|Rosen züchten und vermehren|Das Züchten und Wie man Rosen züchten und vermehren kann

Wie viele Rosenzüchter mögen sich aktuell mit Kletterrosen dem Züchten ihrer speziellen Rosensorte auseinandersetzen - die Anzahl der bisherigen Rosensorten lässt lediglich Schätzungen zu. Doch Rosenzucht ist nicht mit der Rosenvermehrung gleichzusetzen. Unter dem Vermehren wird die Vervielfältigung einer bestehenden Rosensorte verstanden. Die Rosenzucht hingegen hat das Ziel vollkommen neue Rosensorten zu erschaffen, die sich im Duft, der Blütenfarbe oder der Blütenfülle von anderen abheben. Doch wie erfolgt das Züchten und das Vermehren von Rosen?

Sortenreine Rosen und Hybride - Unterschiede beim Vermehren



Rosen können recht leicht vermehrt werden. Dazu braucht man Rosensamen. Wie wahrscheinlich jeder weiß, hat die Hagebutte den Samen in sich. Die Sammlung der Hagebutten sollte im reifen Zustand in der kalten Jahreszeit erfolgen. Dass aus dem Samen jedoch genau die gleiche Rose entspringt, ist eher ungewöhnlich. Da nahezu alle Kulturrosen Hybride sind, ist hier die Ursache zu suchen. Diese sind schon durch durch die Kreuzung unterschiedlicher Rosenarten entstanden. Der Samen von Wildrosen dagegen trägt immer das gleiche Erbgut und lässt hiermit die gleiche Rosensorte entstehen. Die Samen von Hybriden bringen meistens eine neue Gattung hervor - man könnte von einer neuen Züchtung sprechen.


Das exakte Vorgehen bei der Vermehrung



Nach dem Sammeln erfolgt die Entkernung der Hagebutten. Für einige Tage müssen die Kerne jetzt in Wasser gelegt werden. Die Kerne, welche an der Oberfläche schwimmen, gelten als nicht keimfähig und können deswegen aussortiert werden. Für die übrigen Nüsschen geht es nun an die Aussaat in Anzuchterde - etwa einen Zentimeter tief. Nässe und kühle Temperatur (ca. 5 Grad) sind für eine erfolgreiche Keimung entscheidend. Nun ist Geduld nötig. Bis die ersten Rosenpflanzen hervorkommen, vergehen vier bis acht Wochen. Damit sich die Rose besser entwickeln kann, sollte sie nach dem Sprießen der ersten vier bis sechs Blätter in einen eigenen Topf mit nährstoffreicher Erde gepflanzt werden. Auch wenn es bedauerlich ist, werden nicht alle angegangenen Rosen langfristig überleben - manche sind zu schwach, einige besonders anfällig für Schädlinge.

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